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Politische Meinung

Wie der Georgienkrieg Chinas internationale Reputation verbessert

Der Georgienkrieg stellt die internationale Politik auf eine harte Probe. Es muss ein Ausgleich zwischen den steigenden Ansprüchen der Medjedew-Putin-Administration und den Interessen der westlichen Wertegemeinschaft gefunden werden.

Während die politische Auseinandersetzung jedoch ein friedliches Ende mit unbeschränkten Wirtschaftsbeziehungen als unbedingtes Ziel hat und daher mit viel Ausdauer und Raison geführt werden muss, ist die tatsächliche Wahrnehmung des nach alten Großmachtansprüchen strebenden Russlands, stark beschädigt.

Im Gegensatz dazu hat sich das Bild Chinas stark zum Positiven gewendet. Erst Recht im Vergleich zur Politik der starken Worte Russlands, wirkt die Politik der chinesischen Führung als besonnener Versuch, trotz der kulturellen Unterschiede Anschluss an die internationale Staatengemeinschaft zu finden.

Als im Kaukasus Soldaten marschierten, kämpften in China Athleten um Medaillen. Diese Wahrnehmung entspricht zwar nicht absolut den tatsächlichen Verhältnissen, prägt aber unweigerlich das Bild des Betrachters.

Weiterlesen: International Herald Tribune - China could gain from Russian moves on Georgia
 

Tibet und Dalai Lama im Zentrum von Schlagabtausch zwischen NY Times Kolumnist und China Daily

Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele hatte der Kolumnist Nicholas D. Kristof in der New York Times einen Artikel mit weitreichenden Vorschlägen für eine verbesserte Tibetpolitik veröffentlicht. Am 21.08.2008 antwortete Jin Canrong auf der Webseite der staatlichen chinesischen Tageszeitung China Daily mit einer scharfen Gegendarstellung.

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